Praxisinformation zur Qualitätssicherung von MRSA-Leistungen

Die Voraussetzungen für die Abrechnung von MRSA-Leistungen sind ab 1. Juli in einer Qualitätssicherungsvereinbarung geregelt. Was Ärzte wissen sollten, hat die KBV in einer Praxisinformation zusammengestellt. 

Da sich immer wieder Patienten mit Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) infizieren, ist die Diagnostik und Behandlung dieser resistenten Keime im ambulanten Bereich von Bedeutung. Für die Durchführung und Abrechnung von MRSA-Leistungen benötigen Vertragsärzte bereits jetzt eine Genehmigung ihrer Kassenärztlichen Vereinigung (KV).

Neu ab 1. Juli ist, dass die Voraussetzungen für diese KV-Genehmigung in einer eigenen Qualitätssicherungsvereinbarung festgehalten sind. Sie wird in der neuen Praxisinformation der KBV ausführlich vorgestellt. Das PDF-Dokument bietet auf vier Seiten Informationen zu Risikopatienten, zum Umfang der Diagnostik und Behandlung sowie zur Vergütung der MRSA-Leistungen.

Übergangsregelung für Ärzte, die bereits Patienten behandeln

Für Vertragsärzte, die bereits vor dem 1. Juli MRSA-Leistungen abgerechnet haben, gibt es eine Übergangslösung. Sie erhalten eine Genehmigung, wenn sie diese innerhalb von sechs Monaten nach Inkrafttreten der Qualitätssicherungsvereinbarung bei ihrer KV beantragen.

 

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