Forschung

Forschung und Wissenschaft

Das MRSAarNetz wird wissenschaftlich begleitet vom Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene (IMMH) der Universität des Saarlandes.

Neben den Aufgaben in der medizinisch-mikrobiologischen Diagnostik und der klinisch-mikrobiologisch-infektiologischen Beratung bei Patienten des Universitätsklinikums sowie der krankenhaushygienischen Betreuung und Beratung des UKS und einer Reihe saarländischer Krankenhäuser ist das IMMH ist seit vielen Jahren aktiv in der angewandten und Grundlagen-Forschung auf dem Gebiet von Staphylokokken und Staphylokokken-Erkrankungen. Die Arbeiten des IMMH werden durch mehrere Verbundforschungsprojekte der Deutschen Forschungsgemeinschaft, des Bundesministers für Forschung und Technologie, durch Einzelförderverfahren der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie durch Mittel der Universität des Saarlandes und der Medizinischen Fakultät unterstützt. Eine Übersicht über die Forschungsaktivitäten des IMMH findet sich unter www.staph.de.

Die Forschungsergebnisse aus dem geplanten MRSAarNetz sollen – für alle Mitglieder transparent – zur Förderung der Erkenntnisse zur Epidemiologie und Infektionsbiologie von S. aureus Erkrankungen im Saarland verwendet werden. Wir gehen davon aus, dass eine solche Netzwerkinitiative – bei entsprechender finanzieller Unterstützung durch das Bundesministerium für Gesundheit – diese neuen Erkenntnisse mit Modellcharakter auch für andere benachbarte oder andere Regionen beinhaltet.

Eine besondere Chance ist dabei die Saar-Lor-Lux-Grossregion, da sie durch grenzüberschreitend vergleichende Untersuchungen erlauben würde, Faktoren zu identifizieren, die zu unterschiedlicher Epidemiologie und Erregereigenschaften von MRSA beitragen.